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happyface

vor einiger zeit fand ich ein buch. knallgelber umschlag, freches, grinsendes gesicht auf dem cover, "happyface" in großen schwarzen buchstaben. ich hatte mich sofort in dieses buch verliebt. diese schreibweise, wie es aufgebaut war, wie wahr es war... ich wusste nicht, dass mich dieses buch so sehr verändern würde. ich habe sachen gelernt. ich habe gelernt, dass man jedem sein happyface zeigen muss. niemand will mit jemandem zusammen sein, der unglücklich ist und probleme hat. in wirklichkeit haben wir nämlich alle genug probleme mit denen wir uns rumschlagen müssen.

also fing ich an nett und freundlich zu allen zu sein, allen zu helfen wo es nur ging und meinen scheiß immer mehr für mich zu behalten. mir ging es besser, viel besser als zuvor. zuvor gab es menschen, die das vertrauen ausnutzten, die sachen über dich verbreiteten, dich beleidigten und runter zogen. aber so war ich unverwundbar. ich verstand mich auf einmal mit allen gut, war nirgendwo nicht willkommen. eine neue zeit war angebrochen. 

allerdings hatte ich eine sache falsch verstanden. sobald man in eine beziehung komm mit einem mädchen, dass man gern hat, interessiert man sich für einander. nicht nur für die guten seiten, sondern auch für die probleme. ich blieb aber trotzdem so verschlossen und verlor sie. ich habe daraus gelernt. und ich habe noch etwas gelernt nachdem sie mich verlassen hatte. man muss auch anderen leuten vertrauen. aber nur ausgewählten. du musst sicher sein, dass du ihnen alles erzählen kannst. ansonsten triffst du falsch entscheidungen und gehst am berg deiner eigenen probleme zu grunde. 

dennoch, ich rate dir, werter leser, immer nett und freundlich zu jedermann zu sein und allen immer dein happyface zu zeigen. lass dich von rückschlägen nicht unterkriegen und mach immer weiter. gib nicht auf und trage den kopf weit erhoben.

16.6.15 17:32


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Und es geht weiter

Zeit. Unaufhaltsam. Ohne Ende. Ohne Erbarmen. Wieso? Wieso kann ich sie manchmal nicht einfach anhalten. Stoppen. Ein bisschen mehr Zeit. Nur einmal. Wie oft sitze ich da, starre ungläubig meinen Wecker an. Ungläubig, weil es so spät ist. Weil ich nur noch so wenig Zeit habe, bis es weiter geht. Bis ich wieder los muss. Bis ich keine Zeit mehr für mich habe. Und wieder ist ein Tag vorbei. Was war gestern nochmal? Vor einer Woche, einem Monat, einem Jahr. Alles vergessen. Wir leben vor uns hin und ehe wir uns versehen, sind wir alt. Zu alt. Erwachsen. Haben Verpflichtungen. Noch mehr als jetzt. Wir wünschen uns, wieder jung zu sein. Aber es ist zu spät. Wir werden nie mehr jung sein. Es geht immer weiter, immer in eine Richtung. Nie zurück. Auch in diesem Moment läuft deine und meine Zeit immer weiter ab. Wir sitzten grade vor unserem PC, Laptop, Mac. Wir gucken uns Blogs an, sind auf Facebook, Youtube, Tumblr, Whatsapp, ...Wir unterhalten uns mit Freunden, lachen mit ihnen über die gleichen Sachen, aber in Wirklichkeit sitzten wir vor eine hell leuchtenden Scheibe. In unseren Zimmern. alleine

Und die Zeit läuft. Unaufhaltsam. Ohne Ende. Ohne Erbarmen. Ende.

20.5.15 17:41


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